Gesetzlicher Berufsbetreuer (inkl. Erste Hilfe Kurs)

Sie unterstützen, helfen, begleiten und beraten gerne? Dann machen Sie doch Ihre Passion zum Beruf!

Als gesetzlicher Berufsbetreuer unterstützen Sie hilfsbedürftige Menschen in allen rechtlichen, formellen und kaufmännischen Angelegenheiten.

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Start: 12.01.2018
Dauer: 48 Wochen
Weiterbildung / Fortbildung (an Wochenenden)

Was macht ein gesetzlicher Betreuer?

Frau Werner ist 82 Jahre alt und an Demenz erkrankt. Sie hat keine Familienangehörigen und ist aufgrund ihrer Erkrankung nicht mehr in der Lage, ihre Geschäftsangelegenheiten selbst zu regeln.

Als gesetzlicher Betreuer bzw. gesetzliche Betreuerin übernehmen Sie die Besorgung aller Angelegenheiten zum Wohle von Frau Werner. Zum Wohl der Betreuten gehört auch die Möglichkeit, im Rahmen ihrer Fähigkeiten ihr Leben nach eigenen Wünschen und Vorstellungen zu gestalten.

Als Berufsbetreuer üben Sie die rechtliche Betreuung im Sinne eines Gewerbes aus, weshalb Sie im Vorfeld durch das Betreuungsgericht auf die persönliche und fachliche Eignung überprüft werden. Hierzu zählt vor allem der Nachweis, dass Sie über alle rechtlichen sowie psychiatrischen Kenntnisse verfügen, um Frau Werner gesetzlich zu vertreten.

Passt der Beruf zu mir?

Das Interesse an rechtlichen und pflegerischen Fragestellungen stehen in diesem Beruf an oberster Stelle, denn Sie müssen neben einer Vielzahl an Gesetzen und Vorschriften auch pflegerische und medizinische Sachverhalte kennen und anwenden.

Die Verantwortung für einen Menschen auch in schwierigen Lebenslagen zu übernehmen setzt zudem ein hohes Maß an Flexibilität, Sorgfalt, Geduld und Empathie voraus, denn nur dann fühlen Sie sich in dem Job wohl.

Wie sehen die Aufgabenbereiche aus?

Ein rechtlicher Betreuer ist ein gesetzlicher Vertreter von volljährigen Menschen, die für ihre eigenen Angelegenheiten nicht selbständig sorgen können und damit einer Betreuung bedürfen. Sie übernehmen folgende Aufgaben und Pflichten:

  • Gesetzliche Vertretung des Betreuten
  • Wünsche und Wohl des Betreuten
  • Pflicht der Besprechung
  • Sorge für die Gesundheit und Rehabilitation des Betreuten
  • Schutz der Vermögenswerte des Betreuten gegen den Zugriff Dritter
  • Verwaltung von Haus- und Grundeigentum
  • Mündelsichere Anlage von Kapital
  • Auskunft gegenüber des Betreuungsgerichts
  • Regelmäßige Dokumentation und Berichterstattung seiner Tätigkeiten

Weiterbildungsablauf

Die berufsbegleitende Weiterbildung verläuft über 48 Wochen in Wochenendseminaren. In der Regel findet Ihr Unterricht im vierzehntägigen Rhythmus am Freitag Nachmittag sowie am Samstag Vormittag statt.

Theoretische Unterrichtsinhalte werden durch fachpraktische Trainings und die konkrete Bearbeitung von Musterfällen ergänzt. Darüber hinaus absolvieren Sie einen Erste-Hilfe-Kurs nach §68 FeV.

Nach erfolgreichem Abschluss Ihres Kolloquiums erhalten Sie ein Zertifikat des Trägers als Berechtigungsnachweis für eine Tätigkeit als gesetzlicher Betreuer.

Berufsbegleitende Unterrichtsgestaltung

Der Unterricht startet in der Regel Freitags um 15:15 Uhr und endet um 20:00 Uhr sowie Samstags von 8:30 Uhr bis 15:00 Uhr. Nach 90-minütigen Unterrichtsblöcken haben Sie angemessene Pausen zum Abschalten, Essen und Auftanken.

Sie arbeiten ausschließlich mit erfahrenen Dozenten aus den jeweiligen Fachgebieten. Die meisten unserer Lehrkräfte sind parallel zu ihrer Lehrtätigkeit in ihrem Fachbereich tätig, somit wird ein professioneller, praxisnaher und zeitgemäßer Unterricht gewährleistet.

Ihr Lehrplan ist auf Basis der Anforderungen für das Kolloquium als Befähigungsprüfung erstellt und bereitet Sie allumfassend auf Ihre Tätigkeit als gesetzlicher Betreuer vor. Er enthält genau definierte Lernziele, die Ihnen während Ihrer Weiterbildungszeit als Orientierung dienen.

Ihre nächsten Startmöglichkeiten

Start: 12.01.2018
Dauer: 48 Wochen
Weiterbildung / Fortbildung (an Wochenenden)