Lernst du noch mit Hefter und Karteikarten?

Dann wird es Zeit, dir die Vor­teile des Lernens mit KI anzuschauen.

LLMs (Large Language Models) können weit mehr als nur lustige Bilder mit ChatGPT erstellen, Schreib­hilfe sein oder live über­setzen. Sie sind in der Lage, Auszubildende, Umzuschulende, Studierende oder Teilneh­mende einer Weiterbildung gleicher­maßen zu unter­stützen.

Sie sind kosten­los (oder günstig) und können deinen Lern­alltag spürbar erleich­tern. Laut einer GoStudent Bil­dungs­studie 2025 sehen 39% der Ler­nenden genera­tive KI als wichtigste Techno­logie zur Unter­stützung ihres Lernens. Die Frage ist also nicht mehr “ob” du KI nutzen solltest, sondern “wie” du sie richtig einsetzt.

KI in der Erwachsenenbildung

Du brauchst keine speziellen Tools. Nimm, was du hast. Das kann ChatGPT, Claude,  NotebookLM (Google) oder Perplexity sein. Sie alle können:

  • Lernstoff aus PDFs und Skripten zusammenfassen,
  • Prüfungsfragen zu einem Thema generieren,
  • komplexe Konzepte in ein­fachen Worten erklären,
  • Lernkarten (Flashcards) erstellen, die du direkt abfragen kannst,
  • Quellen für Recherchen mit Belegen liefern.

Stelle das Lernmaterial digital bereit und lade deine Unterlagen als PDF, Foto oder Text hoch. Die meisten Tools akzeptieren gängige Formate. Je klarer dein Ausgangsmaterial, desto besser das Ergebnis.

Im Grunde können sie es alle, aber ihre Talente sind unter­schiedlich ausgerichtet.

  • Vorlesung/Skript zusammen­fassen: NotebookLM (Google)
  • Erklärungen und Verstän­dnis­fragen: ChatGPT oder Claude
  • Recherche mit Quellen­angaben: Perplexity
  • Lernkarten erstellen: NotebookLM oder Quizlet AI
  • Texte schreiben & struk­turieren: ChatGPT oder Claude

Stelle der KI konkrete Aufgaben und gib dabei klare Anwei­sungen. Vage Prompts liefern vage Ergeb­nisse. Statt „Erkläre mir Photo­synthese” lieber:

„Erkläre mir Photo­synthese so, als wäre ich 16 Jahre alt. Fasse danach die 5 wichtig­sten Punkte als Stich­worte zusammen.”

Oder für Prüfungs­vorbe­reitung:

„Stelle mir 5 typische Prüfungs­fragen zu diesem Kapitel und gib mir nach jeder Antwort Feedback.”

LLMs machen Fehler, besonders häufig bei Fach­begriffen, Zahlen und spezi­fischen Rege­lungen. Vergleiche wichtige Aus­sagen immer mit deinem Ori­ginal­material und prüfe die Ergeb­nisse kritisch. Die KI ist ein Lern­buddy, kein unfehl­bares Lehrbuch.

Nur lesen reicht nicht. Lass dir Fragen stellen, erkläre Inhalte der KI zurück oder bitte sie, dich auf Lücken hinzu­weisen. Aktives Lernen festigt Wissen deutlich besser als reines Lesen.

Um aussagekräftige Präsen­tationen zu erstellen, kannst du dir z.B. mit NapkinAI auf einen Klick Schau­bilder erstellen:

Schaubild Lernen mit KI

Was KI nicht ersetzt

Sie übernimmt den Organisa­tionsteil deines Lernens, aber das Denken bleibt bei dir. Eigene Beispiele, persön­liche Verknüp­fungen und kritisches Hinter­fragen sind durch kein Tool zu ersetzen. Wer KI als Abkür­zung miss­braucht, um gar nicht mehr nach­zudenken, lernt lang­fristig weniger. Wer sie klug einsetzt, gewinnt Zeit und Energie für das, was wirklich zählt.

FAZIT

Die Tools sind da, sie sind zugäng­lich und werden immer besser. Du wirst über­rascht sein, wie viel du in kurzer Zeit verstehst. Probier es aus. Hast du gerade keinen Grund zum Lernen? Wir beraten dich zu unseren Bildungsangeboten.

Stand: Mai 2026 | Alle genannten Tools sind redak­tionelle Empfeh­lungen – keine Werbung und keine bezahlte Kooperation.

Weitere Blog-Einträge

Beitrag teilen