FAQ
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es als Erzieherin?
Erzieherinnen und Erzieher können sich fachlich spezialisieren, für Leitung und Management qualifizieren oder akademisch weiterbilden. Zu den etablierten berufsbegleitenden Aufstiegsfortbildungen zählen auch zwei Angebote der Concept.
Die Facherzieherin für Teilhabe und Inklusion, früher Facherzieher für Integration, richtet den Blick auf einen Kita- oder Schulalltag, in dem jedes Kind mit seinen individuellen Voraussetzungen teilhaben und mitwirken kann. Statt einzelne Kinder anzupassen, geht es darum, Barrieren zu erkennen und abzubauen. Dazu gehören das Beobachten individueller Entwicklungsverläufe, das Planen passender Unterstützung sowie die Beratung von Team und Familien. Der Abschluss ist ein nach VOKitaFöG anerkanntes Zertifikat und kann eine tarifliche Höhergruppierung ermöglichen.
Die Aufstiegsqualifizierung als Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen (IHK), auch Sozialfachwirt genannt, bereitet auf Führungsaufgaben in Kitas und sozialen Einrichtungen vor. Er verbindet Pädagogik mit betriebswirtschaftlichen, rechtlichen und personalbezogenen Inhalten. Der staatlich anerkannte Abschluss trägt den Titel Bachelor Professional und schließt die Ausbildereignung nach AEVO ein.
Weitere Wege
Ergänzend bieten sich Weiterqualifizierungen in der Heilpädagogik, ein berufsbegleitendes Studium etwa in Kindheits- oder Elementarpädagogik sowie kürzere Fachfortbildungen zu Themen wie Sprachförderung oder Praxisanleitung an.

