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Ausbildung zur:zum Erzieher:in (staatlich anerkannt)

Magst Du Kinder auch dann noch, wenn es zehn oder mehr sind? Dann ist eine Ausbil­dung zur Erzie­herin oder zum Erzie­her mit Sicher­heit ein interes­santer Berufs­weg für Dich.

  • Wie gelingt es, durch “Quatsch machen” eigene Begrenzungen zu durchbrechen und damit Potentiale zu entfalten?
  • Was hat experimen­tel­les Foto­grafie­ren mit Identität, Zu­gehörig­keit und Heimat zu tun?
  • Welchen Stand­punkt würde Maria Montessori in der heutigen Gesell­schaft vertreten?

Die Bedeu­tung der musika­lischen, künst­lerischen, inter­kultu­rellen und reform­päda­go­gischen Arbeit in der Sozial­pädaogik sind grund­legende Themen unserer Ausbildung und umrahmen den Erwerb fachlicher Handlungskompetenzen in Anlehnung an das schulische Leitbild der Concept Fachschule für Sozialpädagogik.

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  • Erzieherin / Erzieher (Teilzeit)

    Start: 06.02.2023

    Dauer: 36 Monate

    Typ: Berufsausbildung

    Info: Plätze noch frei

    Details

Konkrete Tätigkeitsfelder und Einsatzgebiete

Erzieherinnen und Erzieher betreuen und fördern Kinder, Jugend­liche sowie junge Erwachsene und beobachten und analysieren dabei das Verhal­ten und Befinden nach päda­gogi­schen Grund­sätzen.

Mit kreativer Betätigung und freiem oder gelenktem Spielen regen sie die körper­liche und geistige Ent­wick­lung der Kinder und Jugend­lichen an. Darüber hinaus doku­men­tieren sie die Maß­nah­men und deren Ergeb­nisse, führen Gespräche, unter­stützen und beraten bei schulischen Auf­gaben und privaten Problemen.

Ebenso bereiten sie Speisen zu, behandeln leichte Erkran­kungen und Verlet­zungen und leiten zu Körper­pflege- und Hygiene­maßnah­men an.

Im Team, mit Vor­gesetz­ten oder bedarfs­weise mit medizinisch und psycho­logisch geschulten Fach­leuten reflek­tieren sie die erziehe­rische Arbeit unter Berück­sichti­gung der Inklu­sion von Kindern und Jugend­lichen mit Behin­derung in Gruppen Gleich­altriger.

Außerdem halten sie engen Kontakt zu Eltern bzw. Erzie­hungs­berech­tigten und stehen ihnen infor­mie­rend und beratend zur Seite.

In folgenden Bereichen finden Erzieher Einsatz­möglichkeiten:

  • Kindergärten, Kinderkrippen und Horten
  • Kinder-, Jugend­wohn- und Erzie­hungs­heimen
  • Familien­beratungs- und Sucht­beratungs­stellen
  • Tagesstätten oder Wohn­heime für Menschen mit Behin­derung
  • Erholungs- und Ferienheimen

Passt der Beruf zu Dir?

Die praktischen Heraus­forde­rungen des Erzie­herall­tags bestehen einer­seits darin, den Kindern spielerisch die Ent­deckung der Welt zu ermög­lichen und dafür jeden Tag musische und körper­liche Akti­vitä­ten an­zu­bieten.

Anderer­seits bedeutet Alltag auch aus­gelau­fene Windeln, allwissende Heli­kopter­eltern und zahl­reiche Kuller­tränen am Mittags­tisch, weil die Erbsen nicht schmecken – und dieser Meinung sind manchmal fünf Kinder gleichzeitig.

Die Inter­aktion mit Kindern verschie­dener Alters- und Entwick­lungs­stufen erfordert neben Finger­spitzen­gefühl und Verant­wortungs­bewusst­sein vor allem Empathie, kreatives Denken, (non-)verbale Kom­muni­kations­stärke und eine ausge­prägte Stresstoleranz.

Denkst Du, das sind Eigenschaften von Dir?

Dein Ausbildungsablauf

Die Ausbildung zur:zum Erzieher:in kannst du sowohl in Teilzeit, als auch in Vollzeit absolvieren.

In Teilzeit absolvierst du die dreijährige Ausbildung berufsbegleitend, bist zwei Tage pro Woche in unserer Schule und drei Tage (mindestens 20 Wochenstunden) in Deinem Ausbildungsbetrieb tätig. Anhand Deiner prak­tischen Erfahrungen entwickeln sich Fragen und Ver­tiefungs­schwer­punkte, welche die Basis des schulischen Unterrichts bilden.

Die Vollzeitausbildung verläuft ebenfalls über 3 Jahre. Im Unterschied zur Teilzeitvariante wirst du hier mehrere Wochen (Mo. – Fr.) am theoretischen Unterricht an der Fachschule teilnehmen und gehst anschließend in die Praktiumsphase über.

Zudem bieten wir Wahlfächer an, die Dir ermöglichen, Deine Kompe­ten­zen in selbst gewähl­ten Bildungs­berei­chen zu kon­kreti­sieren und zu vertiefen und damit Schwer­punkte für Deine Qualifikation zu setzen.

Unterricht in der Fachschule für Sozialpädagogik

Die Unterrichtstage starten in der Regel 8:30 Uhr und enden um 15:30 Uhr. Nach 90-minütigen Unter­richts­blöcken hast Du ange­messene Pausen zum Ab­schalten, Essen und Auf­tanken.

Wir arbeiten aus­schließ­lich mit erfah­renen Lehrern sowie Dozen­ten aus den jewei­ligen Fach­gebie­ten und laden regelmäßig Fachkräfte aus der Praxis ein, damit Schwer­punkt­themen noch spannender und anschaulicher vermittelt werden. Ergänzt wird der Unterricht durch Hospi­tatio­nen in rele­vanten Einrich­tungen. Lange­weile dürfte also nicht auf­kom­men.

Dein Lehrplan ist auf Basis der gül­tigen Prü­fungs­ord­nung sowie des Rah­men­lehr­plans für den Erzieher­beruf erstellt und bereitet Dich umfassend auf Deine Prüfungen vor. Er enthält genau defi­nierte Lern­felder, die Dir während Deiner Ausbildungszeit als Orientierung dienen.

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